BADEREGELN

Baderegeln

Sharky erklärt die Baderegeln im Film, als Comic oder übersichtlich zusammengefasst in Textform. Wir wünschen Dir viel Spaß!

Film: Sharky Baderegeln für das Seepferdchen

Sharky, unser Maskottchen der Schwimmschule Sharky erklärt Dir die wichtigsten Baderegeln ganz leicht, so dass Du sie Dir gut merken kannst.

Baderegeln für Kinder (Seepferdchen Abzeichen)

Kindgerechte Baderegeln von unserem Maskottchen Sharky erklärt

Sharky liebt es im Wasser zu spielen, zu planschen, zu spritzen und hineinzuspringen. Schwimmen und Baden macht so viel Spaß. Am liebsten geht Sharky an den Strand und er möchte so gern im Meer schwimmen. Daher möchte er richtig schwimmen lernen und das Seepferdchen Abzeichen machen. Sharky kennt schon alle Baderegeln und erklärt Sie Dir!

Vor dem Schwimmen denk an das Abduschen und Abkühlen. Sharky und Du wollen keinen Schreck kriegen und das Wasser sauber halten.

Nicht mit vollem Magen ins Wasser gehen. Sharky und Du warten, bis ihr verdaut habt
Ohne das Seepferdchenabzeichen darfst Du nur bis zum Bauch ins Wasser. Wo ist Sharkys Bauchnabel?
Vorsicht bei aufblasbaren Schwimmhilfen & Wasserspielzeug. Sie bieten keine Sicherheit. Sieh was mit der Luftmatratze von Sharky passiert!
Überschätze Deine Kräfte nicht. Hoffentlich ist Sharky nicht zu weit herausgeschwommen!
Vor dem Sprung ins Wasser, kontrolliere ob es tief genug ist und Du freie Bahn hast. Sharky misst ganz genau nach und kontrolliert vorher mit der Schwimmbrille!
Rufe nur um Hilfe, wenn Du wirklich Hilfe brauchst! Sharky braucht Hilfe und ruft laut, damit ihn jemand hört!
Gehe aus dem Wasser heraus, wenn es Gewitter gibt. Sharky möchte nicht vom Blitz getroffen werden!
Schwimme nicht dort, wo Schiffe, Wehre und Strömungen sind. Sharky zeigt Euch, was da passieren könnte!
Halte das Wasser sauber. Sharky ist sauer, hier hat jemand einfach etwas ins Wasser geworfen!

Baderegeln – Sicherheit beim Schwimmen

Die Baderegeln sind ein wichtiger Bestandteil des Schwimmunterrichts und helfen Badeunfälle zu vermeiden. Nach dem Motto “Gefahr erkannt – Gefahr gebannt”, sollte sich jeder mit den Baderegeln vertraut machen, der sich im oder am Wasser aufhält. Wichtig ist, die Baderegeln zu verstehen. Du solltest sie mit Deinen eigenen Worten erklären können. Dein Schwimmlehrer hilft Dir gerne dabei, wenn Du Fragen hast. Neben den allgemeinen Baderegeln, solltest Du auch wissen, wie Du Dich speziell am Meer, in Seen und an Flüssen verhält. Ebenso wie Du bei Eisunfällen agierst. Hier findest Du die die Baderegeln verständlich erklärt.

Baderegeln

  • Kühle Dich ab, bevor Du ins Wasser gehst und gehe sofort aus dem Wasser, wenn Du frierst! Du bekommst sonst einen Schreck und das Herz könnte stehen bleiben. Wenn Du frierst, sofort aus dem Wasser, abtrocknen und trockene Kleidung anziehen.
  • Niemals mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen gehen! Bei vollem Magen kann Dir schlecht werden und Deine Kraft lässt schnell nach (Ertrinkungsgefahr!).
  • Gehe als Nichtschwimmer maximal bis zur Brust ins Wasser! Gehe am Besten auch ins flache Wasser nur mit Schwimmhilfe (Stolpergefahr).
  • Springen nur, wenn das Wasser unter Dir tief genug ist! Dort können Steine oder Stangen sein oder es ist zu flach – Verletzungsgefahr!
  • Unbekannte Ufer bergen Gefahren! Scherben, Steine oder viele Pflanzen könnten dort sein.
  • Meide sumpfige und pflanzen durchwachsene Gewässer! Wo Pflanzen sind, kannst Du Dich verheddern. Wo es sumpfig ist, kannst Du stecken bleiben.
  • Schifffahrtswege, Buhnen, Schleusen, Brückenpfeiler und Wehre sind keine Schwimm- und Badezonen! Dort entstehen gefährliche Strudel und Strömungen. Schiffe können Dich schlecht sehen, zudem können sie nicht schnell anhalten und lenken.
  • Bei Gewitter ist Baden lebensgefährlich! Der Blitz kann einschlagen und Du bekommt einen Stromschlag.
  • Überschätze im freien Gewässer nicht Kraft und Können! Nicht zu weit raus schwimmen, besser parallel zum Ufer.
  • Luftmatratze, Autoschlauch und Gummitiere sind im Wasser gefährliches Spielzeug! Die Luft kann entweichen und dann besteht Ertrinkungsgefahr! Ebenso kannst Du durch den Wind abgetrieben werden.
  • Schwimmen und Baden an der Meeresküste ist mit besonderen Gefahren verbunden. Frage zuerst Ortskundige, bevor Du ins Wasser gehst! Starke Strömung oder Wellen können gefährlich für Dich werden.
  • Nimm Rücksicht auf andere Badende, vor allem auf Kinder! Erst schauen, bevor Du ins Wasser springst.
  • Verunreinige das Wasser nicht und verhalte Dich hygienisch! Erst abduschen, bevor Du ins Wasser geht. Keinen Müll ins Wasser werfen.
  • Meide intensive Sonnenbäder! Du kannst sonst einen Sonnenbrand oder einen Sonnenstich bekommen.
  • Rufe niemals um Hilfe, wenn Du nicht wirklich in Gefahr bist. Aber hilf anderen, wenn Hilfe Not tut. Sonst kommt keiner, wenn Du wirklich Hilfe brauchst (siehe Fremdrettung).

Baderegeln – Rettung

Die Baderegeln vermitteln Dir auch wichtige Kenntnisse zur Rettung. Man unterscheidet zwischen Fremdrettung, Eisrettung, Bootsrettung und Selbstrettung.

Fremdrettung

  • Fremdrettung bedeutet, dass wir anderen helfen, wenn Sie Hilfe brauchen. Wichtig dabei ist, dass wir uns nicht selbst gefährden.
  • Jemandem der im Wasser Hilfe braucht, kannst Du einen Rettungsring oder einen Ball zu werfen, damit dieser sich festhalten kann.
  • Als Kind solltest Du schnell um Hilfe rufen, sobald Du einen Notfall erkennst. Bademeister und Rettungsschwimmer sind gut ausgebildet und wissen, was zu tun ist. Bitte andere mitzuhelfen. Rufe die Feuerwehr (112) oder Polizei (110) an.

Eisrettung

  • Eisrettung ist notwendig, wenn jemand ins Eis eingebrochen ist. Wichtig: Gehe nie alleine aufs Eis, um zu helfen! Sonst bringst Du Dich selbst in große Gefahr. Wie kannst Du am besten helfen?
  • Du kannst einen langen Stock, ein Seil, einen Rettungsring oder Ball zum festhalten hinwerfen.
  • Bitte andere, zu helfen.
  • Ruf die Polizei (110) oder die Feuerwehr (112).
  • Mit einem langen Brett oder einer Leiter könnt Ihr Euer Gewicht verteilen.
  • Sichere Dich immer mit einem Seil.

Bootsrettung

  • Bootsrettung bedeutet, dass man von einem Boot aus hilft.
  • Vom Boot aus kannst Du einen Rettungsring oder einen Ball zur Person in Not werfen. Oder reiche ihr einen Bootshaken oder ein Paddel zum festhalten.
  • Wenn Du die Person ins Boot ziehen willst, dann immer vom Bootsheck aus, das ist der hintere Teil vom Boot. Ansonsten kann das Boot umkippen.

Selbstrettung

  • Was kannst Du machen, wenn Du selbst einmal in Not gerätst. Welche Möglichkeiten hast Du, wenn Du z.B. zu weit heraus geschwommen bist und Du keine Kraft mehr hast?
  • Besonders wichtig ist, Ruhe zu bewahren und Kraft zu sparen. Dann überlege, welche Selbstrettungsmaßnahmen Du ergreifen kannst.
  • Du kannst um Hilfe schreien.
  • Halte Dich an einer Boje fest, die in der Nähe ist.
  • Lege Dich auf den Rücken und lass Dich treiben ("toter Mann" bzw. "schlafender Seestern").
  • Paddele mit den Armen und trete mit den Beinen auf der Stelle.
  • Bei Strömungen schwimme nicht gegen die Strömung. Schwimme erst parallel zum Ufer, bis die Strömung aufhört oder Dich sogar in Richtung Land zieht

Was sage ich, wenn ich die Feuerwehr oder Polizei anrufe?

  • Wo ist was passiert!
  • Was ist passiert
  • Wie viele Personen sind verletzt!
  • Welche Art von Verletzungen liegen vor!
  • Warten auf Rückfragen!

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